„Eigentlich“ – Das Schweizer Taschenmesser unserer Ausreden
„Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur selten dazu.“ – Dieser berühmte Satz von Ödön von Horváth trifft den Kern unseres Alltags: Wir wissen meistens genau, was wir tun sollten, wer wir sein wollen und was uns guttut – und doch schleicht sich immer wieder dieses eine kleine Wörtchen ein: Eigentlich.
In dieser Folge von „52 Gedanken zum Leben – nicht nur am Wochenende“ nimmt Rudolf X. Ruter das sprachliche Chamäleon „Eigentlich“ unter die Lupe. Warum ist es oft nur ein Vorwand oder ein elegant getarnter Verzicht? Was passiert mit unseren Vorsätzen, Gefühlen und Beziehungen, wenn wir...